Hej Abonnent,

der Sommer neigt sich zwar dem Ende zu, aber in diesem Newsletter muss ich noch drei heiße Themen ansprechen. Es geht um Rollentausch in der Beziehung, um Väter-Vordbilder sowie ganz unten ein böser Kommentar eines aufgebrachten Vaters auf Instagram, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

1) PAPA IN ELTERNZEIT UND MAMA IM JOB – WIE DER ROLLENTAUSCH UNS GEHOLFEN HAT, DIE GEFÜHLE, WÜNSCHE UND BEDÜRFNISSE DES PARTNERS BESSER ZU VERSTEHEN

Ein anderes Thema treibt mich seit meiner Elternzeit mit unserem ersten Kind um. Die Verteilung der Arbeit, der körperlichen und mentalen und was das mit uns als Paar macht. Ich gehe in diesem Beitrag nicht direkt auf Mental Load ein, aber im Grunde handelt es genau um das Schlagwort: unsichtbare Arbeit. Hierzu werde ich noch einen Erklär-Beitrag schreiben, da das Thema ALLE Familien betrifft!

Ich durchlebe einen Perspektivwechsel und hätte nicht gedacht, dass mich die Rolle als Hausmann und Care-Daddy so fordern würde. Körperlich wie mental. Zwar habe ich schon vorher in Teilzeit gearbeitet und wusste, was mich erwarten würde. Doch ist es etwas anderes, nicht als Angestellter arbeiten zu gehen und stattdessen als Care Daddy zu Hause zu sein. In mir reift ein tiefes Verständnis über die erlebten Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse meiner Frau, die sie während ihrer Elternzeit immer wieder geäußert hatte. Gleichzeitig hat sie ein viel besseres Verständnis von meiner Situation, als ich noch arbeiten war. Wir können es jetzt erst wirklich begreifen, weil wir es selber erleben und erfahren.
➡️Link zum Beitrag im Blog

2) Mein Vater als Vorbild?

„Welcher Mann hat sich in deiner Kindheit um dich gekümmert“ wollte @mensch.ivo auf Instagram vor einigen Monaten mal wissen. Das Thema hat mich schlagartig gepackt, denn ich weiß genau, wer im Rückspiegel betrachtet NICHT mein Vorbild war: Mein Vater. Dass es auch anders sein kann, zeigen die vielen schönen Kommentare von Vätern auf Instagram unter dem Beitrag, den du hier findest.

Niemand ist in seiner Rolle perfekt, aber wir haben jeden Tag die Chance, es ein bisschen zu sein. Für unsere Kinder, für unsere Familie und für uns selber!

3) Eine echt traurige Beschreibung eines Vaters, wie er im Klischeebuch steht ... Überfordert, unfähig, traurig für die Kinder ... Überdenk lieber Mal deine Rolle als Vater bitte ...

Drüben auf Instagram habe ich am vergangenen Sonntag über eine kleine Auszeit im Badezimmer gepostet. Ich stehe vor dem Spiegel und halte in der Hand ein Eis. In letzter Zeit brauche ich immer ein paar Minuten Pause von meinen Kindern und bitte Corinna, kurz auf sie zu achten. Dann schnappe ich mir ein Eis und genieße es in der Stille des Badezimmers.

Ein Vater empörte sich mit einem bösen Kommentar, den ihr hier nachlesen könnt: @papa.puddingklecks auf Instagram

Abgesehen davon, dass der Kommentar völlig respektlos geschrieben ist, zeigt er vor allem, dass hier nicht die Vielfalt von Vaterschaft akzeptiert wird. Nicht jeder Vater kann den ganzen Tag bei seinen Kindern sein. Nicht jeder Vater hat ein stabiles Nervenkostüm und ist einfühlsam und kann sich den ganzen Tag mit den Kindern beschäftigen. Darüber hinaus kennt der Typ unser Familienmodell nicht, was meine Follower in diversen Antworten ihm liebevoll und wertschätzend um die Ohren gehauen haben. Ihr seid die Besten, danke dafür ❤️

Wie geht es weiter auf vaterwelten.de? Vor ein paar Tagen habe ich auf ein anderes Theme umgestellt und nutze nun den DIVI Builder von ElegantThemes (keine Werbung, Service für die Wordpress-Experten). In den kommenden Wochen und Monate möchte ich den Blog weiter ausbauen, auch das Thema Podcast reizt mich sehr.

Schreibe mir doch mal, was dich an Themen und vielleicht weiteren Kanälen interessieren würde. Wärst du an einem Podcast interessiert? Bin gespannt auf deine Antwort!
Mit den besten Grüßen,
Heiner