Ein Modell mit vier Vatertypen

Ein Modell mit vier Vatertypen

In den letzten Wochen habe ich mich intensiv mit dem Thema »Mental Load« und Vatermodelle beschäftigt. Nicht nur im Netz bin ich auf interessante Post und Blogger*innen gestoßen, auch ein paar Bücher stapeln sich zu Hause zu dem Thema. Zeit also, dass ich mich mit diesem Thema aus Vatersicht beschäftige, denn die Diskussion ist vor allem eins; sie ist weiblich geprägt. 

Nichts desto trotz sind alle Argumente richtig, die sich für eine faire Aufteilung von Mental Load aussprechen. Und damit meine ich vor allem die unsichtbare Belastung! In diesem Beitrag soll es aber erst einmal um die Vatermodelle gehen. Wie gestalten Männer ihre Rolle als Vater und lässt sich das schematisch einordnen? Natürlich ist die Welt viel komplexer, als ein einfaches 4-Quadrat-Schema von Vaterrolle. Doch Vereinfachung führt zu Verständlichkeit und kann Ausgangspunkt von weiteren Überlegungen sein.

Ein Sicherheitshinweis vorab: Das, was ich beschreibe, soll keine Bewertung von gut oder schlecht sein. Vielmehr will ich zeigen, in welchem Spannungsfeld sich Väter befinden und bewegen müssen. Auch soll es keine Entschuldigung sein für das Verhalten der Väter. Aber vielleicht wirst du dich oder deinen Partner in diesem Modell wiederfinden. Vielleicht wirst du dich ärgern und persönlich angegriffen fühlen. Dann freue ich mich sehr auf deine Meinung und kritischen Anmerkungen, so lange sie wertschätzend formuliert sind. Steigen wir aber mal ein, genug der Vorrede.

Vaterrolle – Eine Annäherung

Vor meiner Elternzeit habe ich als Sozialarbeiter im Krankenhaus gearbeitet. Dort war ich zuständig für die onkologische Station und betreute u.a. Krebspatienten am Beginn ihrer Therapie. Es gibt aber auch Patienten, die am Ende ihrer Therapie und somit auch am Ende ihres Lebens angekommen sind. In diesem palliativen Setting sprechen die männlichen Patienten oft von ihren verpassten Chancen im Leben, Orte an denen sie gerne gewesen wären oder Feste, die sie gerne gefeiert hätten. Dann sagen sie zum Beispiel, dass sie mehr Zeit mit ihren Kindern verbracht hätten. Stattdessen sind sie jetzt alleine und haben ein zerrüttetes Verhältnis zu ihren Kindern.

Es sind Erlebnisse wie diese, die mir im beruflichen Alltag begegnen und die mich nachdenklich machen. Ein Blick in den Väterreport 2018 bestätigt die Aussagen der Männer. Der Report sagt, dass sich zwar 60% der Väter mindestens zur Hälfte an der Kinderbetreuung beteiligen wollen, letztendlich gelingt es aber nur 26%. Immerhin hat jeder vierte Vater nach der Elternzeit seine Arbeitszeit verkürzt. Es ist also Licht am Ende des langen, dunklen Tunnels. Trotzdem arbeiten immer noch 85% der Väter in Paarfamilien mit Kindern unter 18 Jahren in Vollzeit. Nur in 5% arbeitet der Vater Teilzeit oder gar nicht.

Das Modell

Vaterschaft bewegt sich immer im Spannungsfeld von Familie & Beruf. Die Frage ist doch, wie wollen wir Leben und arbeiten? Was macht uns glücklich? Tun wir wirklich alles, um glücklich zu sein oder erfüllen wir nur gesellschaftliche Erwartungen? Inwiefern Arbeiten wir um zu leben oder leben wir um zu arbeiten? Das französische Sprichwort passt, wie ich finde, perfekt zur Herausforderung der Vereinbarkeit von Familie & Beruf. Du merkst, worum es mir geht. Also, lass uns mal einsteigen in das Modell.

Im Folgenden beschreibe ich die beiden Achsen Familie und Beruf. Anschließend werden die 4 Felder mit den Vatertypen beschrieben.

Spannungsfeld Familie & Beruf

Familie

Der Wert der eigenen Familie wird u.a. daran bestimmt, wie viel Qualitätszeit ich mit ihr verbringe. Wie sichtbar und ansprechbar bin ich für meine Frau und meine Kinder, wie aktiv bringe ich mich in das Familienleben ein? Wie emotional wichtig die eigene Familie ist, lässt sich am einfachsten an der Zeit ablesen, die ich mit ihr verbringe. Auf eine Woche, einen Monat oder ein Jahr gesehen, Schlaf nicht mit einbezogen: wie viel Zeit habe ich im Vergleich zum Beruf mit meiner Familie verbracht?

Beruf

Der Beruf und die Arbeit stehen im direkten Gegensatz zur Familie. Du entscheidest, wie wichtig dir deine Karriere und das berufliche Weiterkommen ist. Wie engagiert und arbeitsam bist du? Machst du viele Überstunden und nimmst Arbeit mit nach Hause? Wie wichtig ist dir dein beruflicher Status, die Reputation und dein Erscheinen nach außen? Sprichst du gerne mit anderen über deine Arbeit oder kannst du den Job auf der Arbeit lassen?

Vatertypen

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Ruhiger Vater

Die Familie ist dem ruhigen Vater sehr wichtig und entsprechend hoch ist sein Engagement im Alltag. Er beteiligt sich am Mental Load und den alltäglichen Dingen, egal ob beim Kinderarzt, zu Hause oder in der Schule. Er ist präsent und stets ansprechbar. Seine berufliche Position ist dem ruhigen Vater nicht wichtig. Lieber verzichtet er auf Geld und Ansehen und überlässt anderen die Sprossen auf der Karriereleiter. Im Unterschied zum Aktiven Vater ist ihm berufliche Reputation nicht wichtig, entsprechend ruhig und gelassen wirkt der Vater auf sein Umfeld. Dieser Vatertyp lässt bei »Mensch ärgere dich nicht« immer die Kinder gewinnen.

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Passiver Vater

Weder in der Familie noch im Beruf hegt der passive Vater Ambitionen, sich einzubringen. Den Haushalt überlässt er anderen genau so wie die Betreuung seiner Kinder. Es fällt ihm schwer sich zu motivieren, Qualitätszeit mit seinen Kindern zu verbringen. Ebenso fehlt dem passive Vater das Engagement im Beruf. Ihm ist das berufliche Weiterkommen nicht wichtig, sodass er lieber einen festen Job hat, der sein Einkommen sichert als die Karriereleiter empor zu klettern. Dieser Vater spielt nicht mit seinen Kindern »Mensch ärgere dich nicht.«

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Aktiver Vater

Unter den vier Vätertypen ist der aktive Vater sowohl in der Familie als auch im Beruf ein Performer. Er ist stets für seine Kinder und Partnerin ansprechbar und gestaltet sein Familienleben aktiv mit. Im Haushalt und Alltag übernimmt er Aufgaben und verschiebt berufliche Termine, um Zeit mit seinen Kindern zu verbringen. Beruflich startet der aktive Vater ebenso erfolgreich durch, wie in der Familie. Ihm ist berufliches Vorankommen sehr wichtig, gleichwohl er die Balance zwischen Familie & Beruf sehr gut managet. Trotzdem trennt er familiäre und berufliche Verpflichtungen klar voneinander und schafft es, zu Hause abzuschalten. Dieser Vatertyp geht mit seinen Kindern lieber nach draußen zum Auspowern, als drinnen »Mensch ärgere dich nicht« zu spielen. 

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Stressiger Vater

Unter den vier Väter schafft es der stressige Vater am wenigsten, Familie & Beruf Kind und Familien ausgeglichen zu vereinbaren. Seine Familie ist dem stressigen Vater weniger wichtig, sodass es schwierig wird, eine Beziehung zu seinen Kindern aufzubauen. Der stressige Vater ist in der Familie nicht präsent, nicht ansprechbar und beteiligt sich nicht. Der Mental Load liegt komplett bei der Frau. Die Bindung zu den Kindern ist eher unsicher-vermeidend, weil der Vater nicht weiß, wo er seine Kinder mental emotional abholen soll. Im Beruf ist der gestresste Vater voll angekommen. Er nimmt die Arbeit mit nach Hause, grübelt nachts im Bett über die anstehenden Projekte und steht morgens gestresst auf. Zwar bringt der Vater die Kinder in die Kita oder zur Schule, aber meldet sich dann aus dem Familienleben ab. Die ganze Last der Eltern-Kind-Beziehung liegt bei der Frau. Die Karriere des Vaters ist wichtiger. Seit der Geburt der Kinder arbeitet er auch mehr, also vorher. Dieser Vatertyp will um jeden Preis beim »Mensch ärgere dich nicht« gewinnen.

Darstellung 4-Quadrat-Modell

Kleine Diskussion

Ja, das Modell beschreibt nur einen vereinfachten Blick auf Vaterschaft und Vatermodelle. Zudem greift es nicht den Kern der ganzen Mental Load Problematik auf, sondern beschreibt allenfalls die Probleme auf einer oberflächlichen Ebene, quasi die Spitze des Eisberges. Es werden, äquivalent zum Krankheitsbild auf der onkologischen Station, nur die Symptome beschrieben und behandelt. In der Medizin bedeutet dies »Best Supportive Care«, also den Erhalt einer möglichst guten Lebensqualität. Eine kurative Behandlung wäre die Bekämpfung der Ursache einer Krankheit.

Die ganze Diskussion um Mental Load, Vaterrolle und Vatermodelle muss sich meiner Meinung nach auf die Meta-Ebene verschieben. Es muss um die Ursachen gehen und nicht um die Symptome. Bedeutet nach meinem Verständnis; wir können noch so viele Yoga-Kurse, Coachings und Zeitmanagement-Seminare besuchen, es muss sich gesellschaftlich etwas ändern. Und mit »etwas ändern« meine ich vor allem die Beteiligung der Männer am Krankheitsverlauf. Doch dazu demnächst mehr.

Jetzt möchte ich aber mal von dir wissen: Wie denkst du darüber? Hast du andere Ideen oder gehst du mit diesem Modell mit? Ich freue mich über Feedback!

Übrigens: Drüben auf ElternLeben findest du einen tollen Test, wie du herausfinden kannst, welcher Vater-Typ du bist! Mein Modell hat sich übrigens ganz unabhängig von diesem Test entwickelt und ist eine Adaption des Job-Demand-Control-Modell von Karasek.

Eigentlich bin ich glücklich, irgendwie aber nicht, trotzdem mache ich so weiter – Wie Glaubenssätze dein Leben bestimmen

Eigentlich bin ich glücklich, irgendwie aber nicht, trotzdem mache ich so weiter – Wie Glaubenssätze dein Leben bestimmen

Für viele Männer dreht sich das eigene Leben mit der Geburt der eigenen Kinder schlagartig um 180 Grad. Die körperliche und emotionale Nähe zur Partnerin geht dabei oft verloren oder reduzieren sich dramatisch. Deine Frau ist gereizt, du bist gestresst, das Baby weint ständig und hängt nur an der Brust. So hast du dir Vaterschaft nicht vorgestellt. Dabei möchtest du alles richtig machen. Stattdessen arbeitest du lange und schaffst es immer weniger, Zeit mit deiner Familie zu verbringen. Vielleicht liegt das an deinen Glaubenssätzen, die deinen inneren Kompass beeinflussen.

Als klar wurde, dass ich Vater werde, hat sich mein Leben schlagartig verändert. Gemeinsam mit Corinna habe ich mir schon vor der Geburt Gedanken über die Zeit mit Kind gemacht. Wer kümmert sich wie um’s Kind, wer geht wie lange und wann arbeiten? Auf jeden Fall Elternzeit, nur wie lange und welches Modell? Überhaupt das ganze Leben musste neu verhandelt und geplant werden. Dabei bin ich immer wieder auf innere Widerstände gestoßen. Auf einer vierwöchigen Reise einige Monate vor der Geburt war ich innerlich so zerrissen, dass ich die ersten drei Wochen gar nicht genießen konnte.

Zurück im Alltag wusste ich, dass eine Veränderung her musste. Der Vollzeitjob als Bildungsreferent, bei dem ich viel an Wochenenden und spät abends arbeiten musste, passte nicht in meine Familienplanung. Er war überhaupt nicht Kompatibel zum Familienleben. Inhaltlich hat mir der Job viel Freude bereitet, aber nicht zu diesen Bedingungen. Es sollte trotzdem noch ein Jahr vergehen, ehe ich einen Entschluss fällen konnte. Ich stand mir selber im Weg und schleppte mich unmotiviert zur Arbeit.

„Du musst einen 40 Stunden Job haben, um deine Familie zu ernähren.“

Was Glaubenssätze mit uns machen

Glaubenssätze sind tief verankerte Überzeugungen über uns selbst und die Welt. Sie beeinflussen unser Denken und Handeln sowie unsere Wahrnehmung der Realität. Vor allem durch die Erziehung unserer Eltern wurde jede Information unbedacht aufgenommen. Schließlich sind sie unsere engsten Vertrauten. Daraus haben wir unterbewusst Wirkmechanismen abgeleitet; also eine innere Wahrheit abgespeichert. Im Grunde beeinflussen sie unseren inneren Kompass und leiten uns in dem, was wir machen und wie wir denken und sprechen.

Das Problem dabei: Glaubenssätze sind unsichtbar, sie lassen sich nicht greifen und sind daher auch schwer zu „begreifen“. Sie befinden sich in unserem Unterbewusstsein. Erst wenn wir uns hinterfragen, kommen wir den Glaubenssätzen auf die Spur. Dabei wird zwischen offensichtlichen und nicht offensichtlichen Glaubenssätzen unterschieden. Zu den offensichtlichen gehören Sätze, die wir laut sagen oder laut denken. Die nicht offensichtlichen sind vor allem innere Überzeugungen und Einstellungen, die unser Verhalten steuern.

Wie du deine Glaubenssätze verändern kannst

Die Schwierigkeit besteht jetzt darin, dass wir unser Bewusstsein aktiv und permanent ansprechen müssen, um bewusst unsere Denkweisen zu verändern. Zum anderen sprechen wir unser Unterbewusstsein an, um unser Handeln zu verändern. Das ist verdammt schwer, denn wir sind Experten unseres bisherigen Lebens. Jetzt sollen wir auf einmal unser Denken und Handeln aktiv verändern?

„Es ist in Ordnung, wenn du deinen Job kündigst, du darfst das!“

Obwohl ich seit fast zehn Jahren mein Leben nach neuen Glaubenssätzen ausrichte, ertappe ich mich hin und wieder, wie ich in alte Muster zurück rutsche. Dann nämlich, wenn meine Erfahrungen aus der Kindheit mich einholen.

Damit also Veränderung gelingt, folgen nun 4 Schritte, die mir geholfen haben, meine hinderlichen Glaubenssätze zu finden und in positive zu verändern. Die Veränderung findet vor allem im Kopf statt.

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SCHRITT 1: Negative Glaubenssätze erkennen

Das Aufspüren der eigenen Glaubenssätze ist sicherlich der schwierigste Teil der Veränderung. Versuche über dich in der dritten Person zu reden, als wenn du neben dir stehen würdest. Stelle dich vor einen Spiegel und stelle Vermutungen an, welche Glaubenssätze dein Denken und Handeln bestimmen. Du könntest auch dein*e Partner*in fragen, was sie über dich denkt.

Beantworte dir Fragen zu verschiedenen Themen. Was denkt der Mann vor mir über Geld, Liebe, Beruf, Arbeit, Familie, Kinder, Hobby?

Als Antworten könntest du zum Beispiel folgende Aussagen feststellen (klick auf die Liste).

Liste von negativen Glaubenssätzen

  • Erfolg im Beruf muss für einen Mann das zentrale Ziel im Leben sein.
  • Ein Mann sollte dazu bereit sein, viel Zeit in seinen Beruf zu stecken.
  • Lange Arbeitszeiten sollten für Männer eine Selbstverständlichkeit sein.
  • Männer sollten Vollzeit arbeiten.
  • Ein Mann sollte sich auf den beruflichen Aufstieg konzentrieren.
  • Mit beruflichen Führungsaufgaben kommen Frauen nicht gut zurecht.
  • Der Beruf ist ein zentraler Bestandteil im Leben eines Mannes.
  • Eine Frau sollte dazu bereit sein, viel Zeit in ihre Familie zu stecken.
  • Es ist nicht gut, wenn ein Mann zu Hause bleibt und die Kinder versorgt.
  • Ich würde einen Mann nicht respektieren, der sich entscheidet, zu Hause zu bleiben, um sich um die Kinder zu kümmern.
  • Kindererziehung ist keine Männersache.
  • Ein Mann kann die Bedürfnisse eines Kindes nur schwer erkennen.
  • Von kleinen Kindern verstehen Männer in der Regel nichts.
  • Die wichtigste Aufgabe einer Frau ist es, sich um die Kinder zu kümmern.
  • Eine Frau sollte in der Kindererziehung die meisten Aufgaben übernehmen.
  • Eine Frau sollte die hauptsächliche Bezugsperson der Kinder sein.
  • Frauen sind am glücklichsten, wenn sie sich zu Hause um die Kinder kümmern.
  • Die tägliche Anwesenheit einer Mutter ist für das Wohlbefinden der Kinder zentral.
  • Ein Kind, das noch nicht zur Schule geht, wird wahrscheinlich darunter leiden, wenn seine Mutter berufstätig ist.
  • Frauen, die sich besonders stark in ihrem Beruf engagieren, können nicht gleichzeitig noch gute Mütter sein.
  • Mütter von kleinen Kindern, die ganztags ihrer Berufstätigkeit nachgehen, tun dies auf Kosten der Entwicklung ihrer Kinder.
  • Eine Mutter ist in den ersten Lebensjahren eines Kindes durch niemanden zu ersetzen.
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SCHRITT 2: Glaubenssätze hinterfragen

Jetzt darfst du deine Glaubenssätze hinterfragen. Stimmen sie wirklich? Sind sie noch aktuell oder schon längst überholt? Hast du wirklich diese Erfahrungen gemacht oder wurden sie dir nur vorgelebt. Vielleicht hast du schon immer Widerstand gespürt und wolltest es anders machen, hast dich aber nie getraut. Trotzdem haben sich die negativen Glaubenssätze eingeprägt.

Beispiel: „Kindererziehung ist keine Männersache.“ – Als Kind habe ich mir immer einen aktiven Vater gewünscht. Trotzdem wurde es mir anders vorgelebt. Heute weiß ich, dass Väter einen wichtigen Teil in der Entwicklung von Kindern übernehmen!

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SCHRITT 3: Negative Glaubenssätze widerlegen

Sicherlich stellst du schnell fest, dass deine negativen Glaubenssätze völlig unbegründet sind. Ganz bestimmt weißt du das auch, es fällt dir nur schwer, dein Verhalten zu verändern. Versuche deine Glaubenssätze zu widerlegen. Du kannst ein guter und liebevoller Vater sein, denn es gibt viele andere Väter, die das auch sind. Und auch wenn deine Biographie etwas anderes sagt, hast du jederzeit die Chance, es anders zu machen. Du musst es nur wollen. Informiere dich im Netz oder in Gesprächen mit anderen Männern und widerlege deine Glaubenssätze. Du wirst sehen, dass es sich lohnt!

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SCHRITT 4: Glaubenssätze richtig formulieren

Nun bist du soweit, deine negativen Glaubenssätze in positive umzuformulieren. Wörter wie „nicht“, „kein“ oder „nie“ werden aus dem Satz eliminiert oder in das Gegenteil umformuliert. Aus den oben genannten Sätzen wird dann beispielsweise: „Kindererziehung ist auch Männersache.“ Wichtig ist hier, dass die Sätze positiv formuliert werden müssen. Je kürzer und prägnanter die Sätze sind, umso eher bringen sie die Aussage auf den Punkt. Klingt zunächst radikal, doch je öfter du dir den Glaubenssatz wiederholst, verfestigt er sich und wird „normal“.

„Glaubenssätze sind unsere innere Wahrheit. Sie zu verändern braucht viel Kraft und Zeit.“

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Pro Tipp

Nimm den Glaubenssatz immer mit. Schreib ihn auf und leg den Zettel in dein Portemonnaie. Du kannst ihn auch gut sichtbar in dein Büro hängen, als Notiz auf deinen Desktop packen oder dir eine regelmäßige Erinnerung von deinem Smartphone geben. Egal was du machst, lass deinen Glaubenssatz sichtbar werden. Durch regelmäßige Wiederholungen verinnerlichst du ihn. Mach ihn zu deiner persönlichen Challenge. Du wirst erstaunt sein, wie schnell sich dein Denken und Handeln verändert.

Ist das jetzt die beste Methode? Bestimmt nicht. Wichtig ist doch vielmehr, dass du deine hinderlichen Glaubenssätze erkennst und den Mut hast, sie zu verändern. Veränderung braucht Zeit und kostet oft viel Kraft. Hab den Mut, diese Herausforderung anzugehen und du wirst schnell Erfolge feststellen. Im Kleinen wie im Großen. Wichtig ist mir dabei zu sagen, dass du immer positiv denken sollst. Wie oben beschrieben gelingt es mir zwar auch nicht immer, meine Glaubenssätze zu leben, aber dafür bleibe ich immer positiv. Denn auch wenn es mal nicht so klappt, wie ich es mir vorgestellt habe, liebe und respektiere ich mich, wie ich bin!

Es lohnt sich! 

Liste von weiteren Glaubenssätzen

  • Ich muss arbeiten, um Geld zu verdienen.
  • Geld ist wichtig, um zu überleben.
  • Ich bin nur zum Geld verdienen gut genug.
  • Man darf keine Gefühle zeigen.
  • Das Denken soll man den Pferden überlassen, die haben die größeren Köpfe.
  • Ich muss stark sein und durchhalten.
  • Ich muss meinen Kindern etwas bieten.
  • Ohne Fleiß keinen Preis
  • Ich darf nicht nein sagen
  • Man kann nicht einfach machen, was man will.
  • Die Welt ist ungerecht
  • Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
  • Ich muss hart arbeiten.
  • So lange du deine Füße unter meinem Tisch hast…
  • Ein Indianer kennt keinen Schmerz.
  • Lehrjahre sind keine Herrenjahre.
  • Ordnung ist das halbe Leben.
  • Beiß nicht in die Hand, die dich füttert.
  • Frauen sind Zicken.
  • Das Leben ist schwer.
  • Mit dem, was Spaß macht, kann man kein Geld verdienen.
  • Strafe muss sein.
  • Einen Klaps auf den Po hat noch keinen geschadet.
  • Eine gute Frau muss gut kochen können.
  • Wenn ich nicht arbeite, bin ich auch nichts wert.
  • Wer Gefühle zeigt, ist schwach.
Wie viel Zeit bleibt dir noch für deine Kinder?

Wie viel Zeit bleibt dir noch für deine Kinder?

Weißt du, wie viel Zeit dir noch für deine Kinder bleibt? In Vorbereitung auf meine Seminare für Väter und im Allgemeinen, setze ich immer wieder Methoden ein, die zum Nachdenken anregen sollen. Heute stelle ich dir eine Methode vor, in der es um deine Lebenszeit geht. Bereit?

Alles was du brauchst sind Grundlagen der Mathematik und ein Maßband aus dem schwedischen Möbelhaus oder einem Baumarkt deines Vertrauens. Die sind meistens 100 cm lang. Jeder Zentimeter steht dabei für ein Lebensjahr. Am besten beschreibe ich dir die Methode anhand meines Alters. Ich bin von Jahrgang 1983 und zurzeit 36 Jahre alt. Die Lebenserwartung für Männer von Jahrgang 1983 liegt bei ungefähr 71 Jahren. Neuere Berechnungen gehen von einem höheren Lebensalter aus, ich rechne aber konservativ.

Risikofaktoren beachten

Nun schauen wir uns die Risikofaktoren an, die Einfluss auf unser Alter haben. Rauchen und Alkohol gehören zu den größten Faktoren, die unsere Lebenszeit verkürzen. Ich habe in meinem Leben höchstens 5 Zigaretten geraucht und trinke keinen Alkohol. Früher habe ich hin und wieder Alkohol getrunken, aber nicht regelmäßig und allzuviel. Ich gebe mir selber 2 Jahre Lebensjahre weniger für diese Risikofaktoren.
Danach folgen Fettleibigkeit (Adipositas), Bluthochdruck und Diabetes. Bis auf leichten Bluthochdruck habe ich keinerlei Probleme oder Beschwerden mit diesen Risikofaktoren. Da Bluthochdruck Probleme mit Herz und Hirn verursachen kann, gebe ich auch hierfür 2 Lebensjahre weniger.
An fünfter Stelle folgt Bewegungsmangel. Ja, seitdem ich Kinder habe, mache ich keinen Sport mehr. Ok, wenn man das Tragen der Kinder berücksichtigt, bin ich täglich mehrere Stunden unterwegs. Aber so richtigen Ausdauersport, egal ob im Fitness-Studio oder draußen, betreibe ich nicht mehr. Das sah schon mal anderes aus und ich freue mich schon auf die Zeit, wenn ich wieder Sport machen kann. Ich vergebe mir 1 Lebensjahr weniger für Bewegungsmangel.

Drogen und anderes hartes Zeug

Die Anzahl der Joints, die ich in meinem Leben geraucht habe, sind schon oben beim Rauchen mit berücksichtigt. Mit Drogen meine ich aber viel mehr Speed, Ecstasy/MDMA und anderen Scheiß, die unter das Suchtmittelgesetz fallen. Finger weg! Hier vergebe ich 0 Lebenszeitpunkte weniger. Überlege für dich, inwieweit du zum Beispiel regelmäßig Kokain oder andere Mittel nimmst. Die Dosis macht das Gift und regelmäßig Konsum führt zu Begleiterkrankungen, die dein Leben verkürzen können!
Lebens-Maßband

Hefte raus, Klassenarbeit

Jetzt visualisieren wir das Ganze anhand des Maßbandes. Schneide die Lebensjahre ab, die du schon gelebt hast. Ich mache einen Schnitt bei 36 cm. Uiui… Den Streifen brauchst du nicht mehr, denn das Leben hast du bereits gelebt. Hart, aber wahr. Jetzt mache einen Schnitt bei deinem vermutlichen Höchstalter. Bei mir sind es 71 Jahre. Schnipp, bleibt ein Streifen von 35 cm übrig.
Nur leider müssen jetzt noch die Risikofaktoren angeschnitten werden. Shit. Minus 5 Jahre. Bleiben noch 30 Jahre übrig. OMG, WTF, F*CK. 30 Jahre? Das Maßband ist auf weniger als 1/3 geschrumpft. Damit hätte ich jetzt nicht „gerechnet“. Das Leben soll also noch vor mir liegen?
Kurze Pause, ich muss das mal eben realisieren…

Und jetzt?

Es sagt sich immer so leicht, wie alt wir sind und worauf wir uns freuen im Leben. Oder dass ich sehen möchte, wie meine Kinder groß werden. Aber wenn meine Kinder so alt sind, wie ich jetzt bin, könnte ich schon gar nicht mehr am Leben sein! 30 Jahre sind so schnell vergangen. Vor 30 Jahren war die Wiedervereinigung! Ey, das war quasi gestern!
Diese und andere Übungen habe ich vor Jahren selber in unterschiedlichen Situationen gemacht. Damals wurde mir klar, dass mein Leben endlich ist. Dass ich mein Leben selbstbestimmt in der Hand habe und mich nicht von anderen leiten lassen muss. Mir ist mein Leben am wichtigsten, also gestalte ich es nach meinen Wünschen!

Mit Qualitätszeit füllen

Mein Wunsch ist es, meine Kinder zu begleiten. Sie groß werden zu sehen. Mein Wunsch ist es aber auch, selbstbestimmt zu leben und eine selbsterfüllende und sinnhafte Tätigkeit auszuüben. Gearbeitet habe ich bereits, bis ich Kinder hatte. Jetzt ist Zeit für die Begleitung. Sobald sie aus dem Gröbsten raus sind, kann ich wieder beruflich weitermachen. Oder auch nicht. Meine 30 Jahre möchte ich mit Qualität füllen!
Unterschrift von Heiner
Was ist mit dir? Wo machst du die Schnitte auf deinem Lebensmaßband? Was sind deine Laster, deine Risikofaktoren? Egal, wie viel Zeit dir noch bleibt. Entscheidend ist doch, dass du sie mit dem füllst, was dir wichtig ist!

Warum ich meine Frau nicht bei der Erziehung unserer Kinder unterstütze

Warum ich meine Frau nicht bei der Erziehung unserer Kinder unterstütze

Die Geschichte der Emanzipation im Patriarchat ist Jahrzehnte, wenn nicht sogar Jahrhunderte alt. Trotzdem oder gerade deswegen wehre ich mich dagegen, meine Frau bei der Erziehung unserer Kinder zu unterstützen. Die Gründe sowie zwei Motive möchte ich dir heute vorstellen.

Aufgewachsen bin ich in einer traditionellen Familie mit Mutter, Vater und drei jüngeren Geschwistern. In unserem 4.000 Seelen Dorf mitten im Münsterland war es üblich, dass der Mann arbeitet und die Frau sich um die Kinder kümmert. Mindestens so lange, bis die Kinder in die Schule gehen. Danach gingen viele Mütter wieder arbeiten; als Kassiererin, als Erzieherin oder als Putzfrau. In Teilzeit. Vormittags. Die Kinder kamen schließlich mittags zum Essen wieder nach Hause. Offenen Ganztags gab es damals noch nicht.

Motiv klassische Rollenverteilung

Die Aufgaben sind also klar verteilt. Der Mann bringt das Geld nach Hause, die Frau ist für den Haushalt und die Erziehung der Kinder verantwortlich. Soweit nichts Verwerfliches. Wurde schon immer so gemacht. Warum sollte der Mann auch seine Karriere unterbrechen und damit die Familie auf viel Geld verzichten? Warum sollte er die Kinder erziehen? Schließlich hat die Frau doch mehr Ahnung von Kindererziehung.
Es ergibt für die meisten Eltern keinen Sinn, dass sich der Vater um die Kinder, geschweige denn um den Haushalt kümmert. Viel einfacher ist es doch, wenn jeder seinen zugeteilten Bereich hat und ihn eigenverantwortlich ausfüllt. Außerdem möchten die Frauen nicht, dass in ihren Bereich hineingepfuscht wird. Sobald der Mann Unterstützung anbietet, bringt er eh nur Unruhe in ihren Arbeitsablauf. Gleichzeitig will der Mann in Ruhe der Arbeit nachgehen und seinen Teil der Abmachung erfüllen.

Wo bleibt die Dankbarkeit?

Die männliche Verantwortung ist also sehr groß, denn schließlich bringt der Mann das Geld nach Hause. Davon kann die Frau sich den Lebensstil leisten, die Kinder den Sportverein und die gesamte Familie den Urlaub. Ein bisschen Dankbarkeit kann der Mann dafür schon erwarten, denn ohne seinen Einsatz wäre das Leben so nicht möglich. Immerhin muss ja auch noch die Hypothek vom Haus abbezahlt werden.
Der Mann fragt sich jetzt also zurecht: „Wo soll ich jetzt noch meine Frau bei der Erziehung unserer Kinder unterstützen? Die Aufgaben sind klar verteilt. Jeder fühlt sich wohl, wir sind eine glückliche Familie!“ Immerhin sieht der Mann seine Kinder doch am Wochenende und bringt sie, wenn er es zeitlich schafft, abends ins Bett. Reicht das nicht?

Stopp! Halt! Cut!

In dem Wort Erziehung steckt das Verb „ziehen“. Für mich bedeutet es so viel wie „ich ziehe mein Kind dahin, wohin ich es haben will“. Mir geht es als Vater nicht um das „Ziehen“ in eine Richtung, sondern um das Begleiten meiner Kinder. Dabei orientiere ich mich an Jesper Juul und unterscheide zwischen Wünschen und Bedürfnissen. Wünsche können erfüllt werden, Bedürfnisse sollten erfüllt werden.
Bedürfnisse sind wie ein Gericht in einem Schnellkochtopf. Steht es auf dem Herd und wird erhitzt, baut sich Druck auf, der nicht entweichen kann. Dem Bedürfnis des Wasserdampfes zu entweichen sollte nachgegeben werden, sonst explodiert der Topf.
Wünsche sind hingegen wie Bitten. Sie sind nicht überlebenswichtig. Vielmehr sind sie die Kirsche auf der Sahnetorte. Kann, muss aber nicht. Um herauszufinden, ob es sich um Bedürfnisse oder Wünsche handelt, muss ich im ständigen Kontakt mit mir selber und meinem Umfeld sein.

Motiv neue Vaterrolle

In der Überschrift des Beitrages versteckt sich auch eine Haltung: „Meine Frau braucht Unterstützung.“ Unser Familienmodell basiert aber auf einer anderen Vaterrolle. Ganz bewusst haben wir uns für ein paritätisches Modell entschieden, indem sich beide Elternteile verantwortlich und zuständig fühlen. Meine Frau arbeitet in Teilzeit und verdient Geld für die Familie, genau wie ich es tue. Ich schmeiße den Haushalt und kümmere mich um die Kinder, genau wie sie es tut.
Weder sie noch ich benötigen die Unterstützung des jeweils anderen. Weil wir im ständigem Austausch und Kontakt sind, haben wir mehr Zeit für unsere Kinder und die Paarbeziehung. Die Beziehung zu meinen Kindern und mir als Vater ist genauso eng und innig, wie zu meiner Frau, ohne dass wir uns gleichen. Dafür verzichte ich gerne auf Geld und erlebe mehr Qualitätszeit mit meiner Familie. Was auf der Strecke bleibt, ist die Zeit mich mich und für alte Freunde.

Mehr Achtsamkeit in der Familie

Eigentlich wollte ich einen Beitrag über Achtsamkeit schreiben. Doch irgendwie bin ich bei diesem Thema gelandet. Seit fast zehn Jahren löse ich mich nun schon bewusst von dem oben beschriebenen traditionellen Familienmodell. Leider klappt die Transformation nicht immer so, wie ich sie mir wünsche. Dann denke und rede ich, wie mein Vater es getan hat.
Glücklicherweise habe ich eine selbstbestimmte Frau, die mich auf meinem Weg hin zu einem liebevollen und verständnisvollen Vater unterstützt. Zwinkersmilie.

Wie sind deine Gedanken zum traditionellen und modernen Familienbild? Welche Erfahrungen machst du oder hast du als Vater gemacht? Bist du vielleicht ein Vater, der sich mehr Zufriedenheit und Gelassenheit in der Familie wünscht? Hilf mir zu verstehen, was es dafür braucht! Beantworte fünf Fragen in der Umfrage zu »Gesund Vater Sein«.

Umfrage: Gesund Vater Sein – Wie ticken Väter 2019

Umfrage: Gesund Vater Sein – Wie ticken Väter 2019

Weißt du eigentlich, wie Väter so ticken? Nicht erst seit meiner Elternzeit beschäftigt mich diese Frage. Klar, vollkommen unterschiedlich natürlich! Aber mal ehrlich, weißt du, WIE unterschiedlich sie ticken? Das möchte ich herausfinden und brauche deine Papa-Hilfe!

Ich möchte dich einladen fünf Fragen zu deiner Vaterschaft zu beantworten. Ich möchte wissen, wie du tickst und wie du deine Vaterrolle gestaltest. Mich interessieren deine Wünsche, deine Befürchtungen und deine Träume. Wo liegen die Konflikte in der Vereinbarkeit von Familie & Beruf und wo soll die Reise hingehen? Solltest du eine Mama sein, bist du herzlich eingeladen, deinen Mann auf die Fragen hinzuweisen.

Mein Dankeschön an dich

Als Dankeschön für deinen Einblick in deine Denkweise erhältst du von mir den Vaterschaft-Veränderungs-Fahrplan. Mit diesem Arbeitsblatt kannst du überprüfen, in welcher Phase der Veränderung du dich befindest, was du noch benötigst und wie die nächsten Schritte aussehen. Ein Veränderungs-Schema zeigt dir, welche Ressourcen benötigt werden, damit der Veränderungsprozess zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie & Beruf gelingt!
Die Ergebnisse aller Einsendungen werden nach einer Zeit hier auf vaterwelten.de veröffentlicht. Wenn du darüber informiert werden möchtest, trag dich in den Newsletter ein. Nun aber genug geredet!

Beste Grüße,

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